Über mich

Doris Maria Alef

Geboren bin ich 1972 in Bergisch Gladbach. Nach dem Abschluss des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs für Gestaltung in Köln entschied ich mich für das Studium der Sozialpädagogik an der FH Köln, das ich im Jahr 1995 mit den Schwerpunkten Kunstpädagogik, Sozialmedizin und Psychologie abgeschlossen habe.

Die Veränderungen in den Landschaften der Psychiatrie und die Wirklichkeiten der Menschen mit psychischer Erkrankung fanden in meinem Studium zur Diplom-Sozialpädagogin Aufmerksamkeit. Projekte im Austausch mit Betroffenen in Köln, Italien und Dänemark haben meine Berufstätigkeit geprägt.
In Schweden bin ich in Einrichtungen der ambulanten Hilfen der Psychiatrie tätig gewesen. Die Prozesse der Enthospitalisierung und den Aufbau gemeindenaher Psychiatrie habe ich analysiert und beschrieben.

Als Mutter zweier erwachsener Kinder wertschätze ich das Glück der Elternschaft mit all seinen Höhen und Tiefen. Ich bin verheiratet und lebe mit meiner Familie in Bergisch Gladbach.

Aus der ehrenamtlichen Jugendarbeit heraus bin ich politisch engagiert. Ich bin Mitbegründerin einer ehemaligen Wählervereinigung für Kinder- und Jugendinteressen in der Stadt Bergisch Gladbach. Für diese war ich als Ausschussmitglied in den Gremien der Jugendhilfe und des Sozialausschusses, als Stadträtin und als Geschäftsführerin der Fraktion bis 2008 aktiv.

Erfahrungen habe ich in den Berufsbereichen: Jugendarbeit, Werbeagentur, Kindertagesstätte, Psychiatrie, Fachhochschule, Suchthilfe, Werkstatt für Menschen mit Behinderung und Betreuungsverein.

Seit 2003 arbeite ich freiberuflich als gerichtlich bestellte Berufsbetreuerin. 2009 habe ich eine Bürogemeinschaft für rechtliche Betreuungen gegründet, in der ich weiterhin tätig bin.

Meine Beratungsarbeit

Meine Beratungsarbeit vergleiche ich mit meiner künstlerischen Tätigkeit beim Zeichnen von Menschen. Auch hier steht das intensive Sehen und Betrachten des Menschen in seiner Gesamtheit im Mittelpunkt.

Meine Wahrnehmung erfolgt mit wertfreier Haltung und richtet sich auch auf Widersprüchliches und Tiefgründiges. Dies ist für mich ein analytischer Prozess.

Zuhören ist für mich ein wichtiges Instrument. Wohlwollende Betrachtungen leiten mich in meiner Tätigkeit und lassen mich Fehlerfreundlichkeit entwickeln. Mein Blick richtet sich auf die vorhandenen Ressourcen der Menschen.

Meine Tätigkeit als Beraterin habe ich 2018 aufgenommen. Ich bin Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv)*.

Regelmäßig nehme ich an Fortbildungen und Kontrollsupervisionen zur Qualitätssicherung meiner Beratungstätigkeit teil.

 

 

Musik und Stille

Gegensätzliches findet meine Aufmerksamkeit. Mich berührt die Stille zu Beginn und am Ende eines Musikwerkes. Die Stille ermöglicht erst das Entstehen von Neuem.

Musik gehört zu mir. Ich singe gerne und oft. Auch gemeinsam im Freundes- und Familienkreis. Im Chor Tonart singe ich seit 2012.